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Test: 26- und 27 Zoll TFT-Bildschirme im c’t-Vergleich (Heft 20)

Dell

Foto: Dell

26- und 27 Zoll LCD-Monitore sind momentan groß im Kommen – welche Modelle sich für wen empfehlen, verrät ein Blick in die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift c’t. Ingesamt standen sieben TFT-Bildschirme im c’t-Labor auf dem Prüfstand. Preislich lagen die Test-Kandidaten sehr weit auseinander. Der günstigste Monitor ist bereits für 350 Euro zu haben, für das teuerste Modell muss man hingegen rund 1.000 Euro mehr einplanen. Für alle, die sich fragen, mit welcher Auflösung die 26- und 27-Zöller gefahren werden: Es ist die gleiche Auflösung wie bei den 24“-Monitoren, also 1920 x 1200 Pixel. Somit vermag keiner der 26“- und 27“-TFTs mehr Inhalt als die 24“-Modelle darzustellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich das Mehr an Bildschirmgröße nicht bemerkbar machen würde. Im Gegenteil, vor allem Video- und Gaming-Fans dürften von den 2-3 Zoll größeren Bildschirmen begeistert sein. Welche Unterschiede gibt es zwischen den günstigen und teureren Monitoren?

C’t zufolge bestehe ein entscheidender Unterschied im Panel. So ist in günstigen Monitoren meist ein TN-Panel vorzufinden, in den gehobenen Preisklassen hingegen entweder ein IPS- oder VA-Panel. Dass TN-Panels grundsätzlich gegenüber IPS- und VA-Panels das Nachsehen haben, könne man trotzdem nicht behaupten. So habe der HannsG HG281D (TN-Panel) beispielsweise beim Spielen am PC überzeugt. Laut Test bringe er die Bilder unverzüglich auf den Bildschirm und selbst bei schnellen Bewegungen liefere er eine gute Darstellung. Ein Punkt, der den meisten anderen Test-Kandidaten Schwierigkeiten bereitete.

Sieht man seine Prioritäten hingegen nicht im Gaming-Bereich, sondern vielmehr bei der Bildbearbeitung, solle man der c’t-Redaktion zufolge darauf achten ein WCG-Display zu erwerben. WCG steht für Wide Color Gammut, eine Technologie, die für eine gezielte Abstimmung der Hintergrundbeleuchtung sorgen und letztendlich sattere Farben garantieren soll. Auffällig ist, dass die beiden günstigsten TFTs im Test nicht über ein farbenstarkes WCG-Panel verfügen. Darüber hinaus haben die IPS- und VA-Panels den Vorteil weniger blickwinkelabhängig zu sein als die TN-Panels. Ein Aspekt, den vor allem jene im Auge behalten sollten, die den Monitor auch zum Abspielen von Videos und TV-Sendungen benutzten möchten oder öfters mit mehreren Personen an einem Bildschirm arbeiten.

Apropos Video, nur drei Test-Kandidaten schafften es laut c’t, die 16:9-HD-Formate 1080i und 720p unverzerrt auf den Bildschirm zu bringen (Eizo, Viewsonic und Dell). Anzumerken ist jedoch, dass hiermit nur der Fall gemeint ist, wenn ein externer Zuspieler direkt am Monitor angeschlossen wird. Im Videobetrieb am PC kompensierte die Grafikkarte dieses Manko und fügte oben und unten schwarze Balken ein, um das 16:9-Format beibehalten zu können.

Eizo

Eizo

Nun stellt sich die Frage, welcher TFT der Empfehlenswerteste ist. Leider lässt sich dies nicht pauschal beantworten. Spielt der Preis nur eine untergeordnete Rolle, sollte die Wahl definitiv auf den Eizo FlexScan SX2761 fallen. Wie schon so oft überzeugte Eizo in allen Test-Bereichen. Legt man Wert auf den Punkt Ausstattung und kann mit PC-Spielen nichts anfangen, sollte man sich den Dell UltraSharp 2709W genauer ansehen. Einen guten Kompromiss scheint der Viewsonic VP2650wb darzustellen. Er taugt sowohl zum Spielen als auch zum Abspielen von Videos mit einem externen Zuspieler. Benötigt man seinen Monitor ohnehin nur für den Office-, Windows-Betrieb, empfehlen sich alle sieben Test-Kandidaten – und mit Blick auf den Preis insbesondere der Hanns G HG281D und der Amilo DY S3260W.
Für einen detaillierten Test-Bericht mit Tabellen und Steckbriefen zu den einzelnen Test-Kandidaten empfiehlt sich der Kauf der c’t (Heft 20).

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3 Responses to “Test: 26- und 27 Zoll TFT-Bildschirme im c’t-Vergleich (Heft 20)”

  1. September 17th, 2008 am 15:33

    Gaming-Freak says:

    Hm, da weiß ich soviel wie vorher, wie immer beim c’t Test. Warum die nicht einfach mal hinschreiben können: der und der ist der test-sieger, der der preis-leistungs-sieger und der ist schrott. Ich will einfach einen günstigen TFT, wegen mir auch für 600 Euro, der dann aber keine einzige Macke hat. Naja, scheint wohl nur beim Eizo zu klappen und der hat das Manko, dass man direkt 1300 Kröten aufn Tisch legen muss. Schwierige Entscheidung.

  2. Dezember 30th, 2008 am 12:09

    frank says:

    Hmm ich finde es interessant, dass die Auflösung von 26″ Monitoren die selbe ist wie bei 24″ern. Das bedeutet doch, dass die Pixel einfach größer sind?

  3. Mai 3rd, 2010 am 07:19

    maik o. says:

    gibts auch einen aktuelleren 27 zoll monitor test ?

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