Fallout 3: Rollenspiel kreuzt Oblivion und Mad Max

Screen: Bethesda
Einer der ganz heißen Titel dieses Jahres ist soeben erschienen: Mit Fallout 3 bringt Oblivion-Entwickler Bethesda ein düsteres Endzeit-Rollenspiel auf den PC, das einiges anders, vieles aber sehr ähnlich macht wie in bisherigen Bethesda-Titeln. Wieder soll die sogenannte Radiant AI helfen, dass Charaktere sich mehr oder weniger glaubwürdig und selbständig verhalten. Wieder gibt es eine riesige Welt, die frei bereist werden kann. Und wieder hat der Spieler ein entscheidendes Wort mitzureden, wie sich die Geschichten nach dem Atomkrieg entwickeln.
Nach dem globalen Atomkrieg von 2077 ist die Welt, wie wir sie kennen, ausradiert. Die Städte sind Ruinenwüsten, Menschen überleben als Mutanten oder abgeschnitten in Hochsicherheitsbunkern. Der heiß erwartete dritte Teil der Fallout-Saga beginnt, wie auch die ersten beiden Teile: Als Protagonist, der behütet in einem Bunker aufgewachsen ist, muss man plötzlich allein hinaus in die feindliche Umwelt. Eine epische Geschichte mit vielen Nebensträngen und viel Handlungsfreiheit für den Spieler beginnt.
Wie man es von Bethesda gewohnt ist, sieht die Welt von Fallout 3 beeindruckend aus. Die Ruinen von Washington DC wirken deprimierend glaubwürdig. Damit man in der feindlichen Welt voller Mutanten und Bösewichte überlebt, steckt ein volles Rollenspielsystem mit Werten und Attributen in Fallout 3, das dem Spieler viele Wege bietet, eigene Stärken herauszuarbeiten. Im Kampf gibt es die Möglichkeit, immer wieder die Zeit anzuhalten und bestimmte Bereiche des Gegners ins Visier zu nehmen. In Gesprächen stehen immer wieder schwere Richtungsentscheidungen an.
Mehr Informationen zu Fallout 3 findet man zum Beispiel auf der liebevoll gestalteten Webseite. Hier, wie auch beim Spiel, ist das Vergnügen nur für erwachsene Gamer gedacht.
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